Beste Freundinnen on tour – Berlin

Wir möchten euch gerne auf unsere kleinen Wochenendtrips mitnehmen. Das letzte Wochenende ging es für uns in unsere wunderschöne Hauptstadt – Berlin. Was wir dort alles Lustiges erlebt haben und in was für einer verruchten Bar wir nachts gelandet sind, erfahrt ihr hier.

Berlin

Beste Freundinnen brauchen einfach mal Zeit nur für sich. Und was bietet die beste Möglichkeit einfach mal ungestört mit der besten Freundin sein zu können? Genau, einfach mal ein Wochenende abhauen und den Alltag und die täglichen Gesichter hinter sich lassen. Also haben wir überlegt, wo können wir schnell hin und vor allem viel erleben. Die Entscheidung fiel ziemlich schnell auf Berlin, denn von Hamburg aus ist die Reise nicht lang. Die Anreise dauert mit dem Auto knapp 3 Stunden. Wir haben uns für die günstigste Variante entschieden – den grünen, recht komfortablen Flixbus.

Mit sagenhaften konstanten 80 km/h ging es also Samstagmorgen um 8 Uhr nach Berlin Hbf. Ein Glück waren die Straßen leer und nach ungefähr 3 Stunden waren wir in unserer Hauptstadt. Wir merkten gleich, dass wir in Berlin einfuhren: Rechts und links säumten unglaublich hässliche Plattenbausiedlungen die Straßen. Um uns einzustimmen, haben wir gleich Sidos Block gehört und laut mitgesungen 😉 Ja wir haben uns gleich wieder beliebt gemacht 😀

Ist man allerdings mitten in Berlin tobt das pure Leben. Und dann kommt er wieder, dieser magische Moment, der uns immer wieder erfasst sobald wir Berlin besuchen – die Menschen mit ihren verschiedenen Kulturen, die hippen Straßen mit Cafés, Bars und Restaurants – alles sprudelt hier voller Lebensfreude und wir sind jedes Mal wieder sofort verliebt in diese Stadt.

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Saturday Night – Berliner Nachtleben

An diesem Wochenende wollten wir die Barszene unsicher machen. Samstagnacht haben wir uns in Berlin Mitte aufgehalten und sind auf Empfehlung eines Freundes in die Muschi Obermaier Bar in der Torstraße gegangen. Die echte Uschi O. war angeblich auch schon mal dort. Hier laufen richtige Klassiker und Oldies. Die Bar ist ziemlich rauchig, stickig und verrucht. Bilder mit Sprüchen wie, „F*** ME LIKE THE W**** I AM“ zieren die Barwände.

Wir finden die Bar eignet sich eher für einen späten Absacker, als für den Start in eine legendäre Partynacht. Aus diesem Grund haben wir schnell die Location gewechselt und sind in die Odessa Bar, ebenfalls in der Torstraße gegangen. Hier erwartete uns ein ganz anderes Ambiente. Beim Eintreten in die Odessa Bar ist uns gleich die lässige DJane aufgefallen mit ihren Boxer-Zöpfen. Die Odessa Bar entpuppte sich als echter Geheimtipp und bildet den Treffpunkt kreativer Leute aus Mode und Kunst. Das wohl leckerste Getränk ist hier eindeutig der Moscow Mule mit Wodka, Ginger Beer, Limettensaft und Gurke. Mmmmh einfach zu gut :-) Wir könnten glatt schon wieder einen bestellen.

nicisa

Nach zwei Drinks in der Odessa Bar sind wir dann zurück in die Muschi Obermaier Bar und haben noch die restliche Nacht dort verbracht. Je später der Abend (oder auch die Nacht;-)), umso interessantere Leute kommen in diese Bar und allein der Menschen wegen ist Berlin immer wieder eine Reise wert. Empfinden wir die Hamburger Mode und Styles oft als Stereotype, der einfach immer wieder kopiert wird – sehr zurückhaltend, klassisch und teilweise sogar gähnend langweilig (je nach Stadtteil wird der Einheitslook noch mit unterschiedlichen Designerhandtaschen ergänzt bzw. variiert), so hauen die Berliner styling- und modetechnisch ordentlich auf den Putz. Die Menschen haben uns teilweise wirklich umgehauen; so sind die Hipster fast zu cool um wirklich hip zu sein und die Immobilienmakler laufen hier nicht mit geölten Haaren und marineblauen Anzug zu ihrem Termin. Zu später Stunde kam sogar ein Typ im 80-er Jahre Jogginganzug und Stirnband in die Muschi Obermayer-Bar. Und nein es war nirgendwo eine Mottoparty im Gange. Das war sein voller Ernst und das ist auch gut so! Inspiriert von den unterschiedlichen Styles haben wir uns vorgenommen in Zukunft modetechnisch auch wieder etwas mehr zu riskieren. Es muss natürlich nicht gleich ein 80-er Jahre Jogger sein 😉

Der Sonntag ist zum Essen da

Sonntag haben wir bis 13 Uhr ausgeschlafen – ja wir brauchen unseren Schönheitsschlaf, von nix kommt eben nix 😉

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Im Anschluss haben wir uns im Distrikt Coffee in der Bergstraße ein ausgiebiges Langschläfer-Frühstück bestellt. In diesem Laden wird ausschließlich Englisch gesprochen und dieser Frühstücksspot repräsentiert perfekt die urbane Lebenskultur von Berlin. Hier findet man die trendigen Geschäftsleute, die kreativen Köpfe und die hippen Existenzgründer. Geordert können hier die angesagten Acai Bowls, Buttermilch Pancakes, American Cheesecake, Avocadotoasts und vieles mehr. Das Frühstück war qualitativ hochwertig und lecker, allerdings war der grüne Tee nicht ganz nach unserem Geschmack, ebenso wie die deftigen Preise, die wir am Ende zu zahlen hatten. Wenn ihr euch mal so richtig etwas gönnen wollt, dann ist das Distrikt Coffee definitiv der richtige Ort. Wenn ihr allerdings die Mäuse beisammen halten wollt, solltet ihr euch besser einen anderen Frühstücksspot aussuchen.

Nach dem langen ausgiebigen Frühstück wollten wir zum Berliner Tor und etwas Sightseeing machen. Allerdings fing es plötzlich so heftig zu hageln und zu regnen an, dass wir direkt zu unserer Unterkunft in Berlin Mitte (hier wohnt eine sehr gute Freundin) zurückgefahren sind. Wir haben uns dann einen Ladiesfilm angeschaut – „How to Be Single“. Rebel Wilson spielt wieder eine super lustige Rolle. Für einen Mädelsabend oder auch –nachmittag 😉 ist der Film perfekt.

Berlin

Nach dem Film hatten wir natürlich mal wieder Hunger (ACHTUNG Vielfraßalarm!!;-) und sind in das beste indische Restaurant gegangen. Das Restaurant heißt Amrit und befindet sich – genau – in Mitte 😉 Das tolle an Amrit ist, dass drinnen-draußen gesessen werden kann. Alle Kellner sind tatsächlich Inder und es gibt super leckere und günstige Cocktails. Wenn ihr bei Amrit essen geht, ordert unbedingt das indische Brot. Das Brot wird als großer Ballon serviert, den ihr anschließend einstechen könnt. Dann fällt dieser in sich zusammen und ihr könnt das Brot in drei verschiedene Dipps tunken. Wir haben uns verschiedene Curries geteilt und das Essen war ein Traum. Danach haben wir uns noch einen letzten Moscow Mule in der Odessa Bar gegönnt.

Berlinkuss (1)

Eine Zugfahrt die ist lustig

Am Montag um 13 Uhr ging es mit einem Sparticket von 19 Euro mit dem IRE zurück nach Hamburg. Die Zugfahrt dauerte ganze 3,5 Stunden. Um uns die Zeit zu vertreiben haben wir lustige Snapchat Videos gedreht und Fotos gemacht (folgt uns auch auf Snapchat weare_nicisa). Während der Zugfahrt hatten wir endlich mal wieder genügend Zeit, um über das Leben zu philosophieren 😉 Ja das machen wir gerne mal, tiefgründige Gespräche über das Leben, die Zukunft und Männer führen. Aber das ist eine andere Geschichte…

nicisa

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